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Dein Weg zu Liebe, Freiheit und Vertrauen

Bibelbetrachtung mit wachem Verstand

Von der Bedrohung zum Vertrauen

Stimme dich vor dem Betrachten des Textes ein (s.  S. 137 - 139 im Buch). Es ist hilfreich einen Übergang vom Alltagstrubel in die Gebetszeit zu finden: eine Tasse Tee trinken, ein paar Schritte im Garten oder die Gedanken auf einen Zettel schreiben, die dir noch im Kopf herumschwirren. Folgende Körperwahrnehmung hilft dir, ruhig und aufmerksam zu werden. Sie macht dich sensibel zu spüren, wie dich der Text innerlich berührt. Hier eine Audio-Anleitung:

Wenn wir im Sturm der Angst sind, ruht Jesus in uns / in unserem Boot. Ich versetze mich in die Szene. Wie fühle ich mich wenn ich keinen festen Boden unter den Füßen habe? Nach einer Weile schaue ich auf Jesus und wie er sich mir in meiner Angst zuwendet.

Gefühle und Angstgedanken sind wie Wellen. Petrus geht nicht unter. Beim Betrachten der Szene setze auch ich mich ins Boot und schaue abwechselnd auf Jesus und dann auf die Wellen und wieder zurück.

Gott hält uns, wenn Wasser zu überschwemmen und Feuer zu verbrennen droht. Habe ich erlebt, dass Gefühle mich fortreißen wie eine Flut oder verbrennen wie Glut?

Manchmal provoziert Gott einen Kampf, wenn wir verwundbarer sind als sonst. Jakob ist am Flussübergang ängstlich und verletzlich. Es ist für ihn Zeit sich zu stellen. Sehe ich eine Parallele für mich?

Auch Jesus wurde betrübt und geängstigt. Gott leidet mit uns. Ich betrachte, wie Jesus leidet. Was spricht er zu mir, in meine Leiden?

Jesus zeigt in Bildern wie wir jede Sekunde umgeben und geachtet sind. Ich lasse diese Wahrheit auf mich wirken.

Wir sind von Gott umsorgt. Gott ist besorgt für uns. Jesus adressiert meine Sorgen und möchte mich in ein tiefes Vertrauen (= Glaube) führen.

Jesus möchte uns Vertrauen lehren. Bittet, und es wird euch gegeben. Kräftige Bilder für einen uns zugewandten, gütigen Gott, der sich freut, wenn ich mich ihm zuwende.

Jesus kündigt seinen Schülern einen gefährlichen Auftrag an. Sie sind darin nicht allein. Auch wenn ich keine Verfolgung erleide, möchte mich Gott in Auseinandersetzungen und Konflikten durch den heiligen Geist kräftigen um Jesus gemäß zu sprechen und zu handeln.

Jesus vergleicht sich mit einem guten Hirten für unsere Seele und für unsere Gemeinschaft, die immer wieder in Gefahr steht, sich zu entfremden oder zerrüttet zu werden. Der gute Hirte ist Zuflucht und Beschützer.

Jesus stelle die verletzte Würde von Menschen wieder her. Jesus weist Ankläger zurück. Wo erleide ich Verurteilung oder Beschämung, vielleicht auch durch eigene, anklagende Stimmen in mir?

Paulus stellt Beängstigendes in einen größeren Rahmen: Wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein? Gottes Liebe für mich ist ein tiefes Fundament, das alle Bedrohungen und Gefühle trägt.

Praktische Hilfen gegen Sorgen. Das Danken – auch wenn es mir zuerst schwer fällt – hebt meine Gedanken mit Gottes Hilfe über die Sorgen hinaus. Friede und Freude können sich einstellen.

Gott formt uns in allem, was uns geschieht. Wenn ich keine Worte mehr habe, seufzt und betet Gottes Geist in mir. Ein tröstliches Geheimnis.

Ein Ja zur eigenen Schwäche, die auf Gottes Wirken angewiesen ist. Ein Ja zu Gottes Gnade, die in mir und durch mich wirkt, und mich gesund demütig hält.

Auch wenn Menschen Böses vorhaben, hat Gott das letzte Wort. So manche Gewalttäter haben noch einen Weg mit Gott vor sich - Teil 1.

Auch wenn Menschen Böses vorhaben, hat Gott das letzte Wort. So manche Gewalttäter haben noch einen Weg mit Gott vor sich - Teil 2.

Ein bedrohter Mensch betet und hört schließlich Gottes Antwort. In welchen Vers kann ich von Herzen mit einstimmen?

Ein bedrohter Mensch hält sich an Gott fest: Vor wem sollte ich mich fürchten? In welchen Vers kann ich von Herzen mit einstimmen?

Ein Beter birgt sich bei Gott und findet Ruhe. In welchen Vers kann ich von Herzen mit einstimmen?

Ein Psalmbeter erinnert sich und hält sich an Gottes Wirken. In welchen Vers kann ich von Herzen mit einstimmen?

Einer, der auf Gottes Wegen geht, findet auch in gefährlichen Zeiten zum Vertrauen. In welchen Vers kann ich von Herzen mit einstimmen?

Gott führt, wo die Wege gefährlich sind und das Ziel im Ungewissen liegt. Geht mein Weg in die Freiheit auch durch eine Wüste, die mir wie ein Umweg erscheint? Sehe ich Zeichen einer Feuer- oder Wolkensäule, die mir Orientierung geben?

Wie Angst dich Sicht verändert und den Mut nimmt. Wer oder was erscheint mir zurzeit wie ein Riese?

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